Jahreslosung 2026

21. Januar 2026

Die Jahreslosung für das Jahr 2026 stammt aus dem Buch der Offenbarung 21,5b: „Siehe, ich mache alles neu.“

Jahreslosung 2026
21. Januar 2026 - Jahreslosung 2026

Die Jahreslosung für das Jahr 2026 stammt aus dem Buch der Offenbarung 21,5b: „Siehe, ich mache alles neu.“

Ein solch klangvolles Losungswort könnte manchen in Versuchung führen. „Ich werde alles ändern“ – das klingt für diejenigen, die unzufrieden sind und alles als vollkommen schlecht empfinden, sehr verlockend. Aber es kommt darauf an, wer das sagt und was er tatsächlich Neues schaffen kann. In der Offenbarung sagt diese Worte „der, der auf dem Thron sitzt“, Gott selbst. Der Schöpfer und Herr. Am Ende des letzten Buches der Bibel erklingt ein Wort, das die Zukunft neu eröffnet. Gottes schöpferische Kräfte sind nicht erschöpft. Er ist noch nicht fertig. Er kommt, er wird mit einer neuen überraschenden Initiative kommen.

Wir sollten nicht in der Vorstellung verhaftet bleiben, dass wir zu etwas zurückkehren, das wir kennen, das wir erlebt haben, zu den alten (guten) Zeiten.

Als Christen leben wir nicht aus der Vergangenheit, wir leben aus der Zukunft. Sie gehört Gott, sie übersteigt unsere Vorstellungen und Möglichkeiten.

Das bedeutet nicht, dass wir uns einfach von den Ereignissen treiben lassen. Das bedeutet nicht, dass wir nichts tun können. Aus Gottes Zukunft können wir Kraft und Inspiration schöpfen: uns nicht Götzen, Lügen und unreinen Verhaltensweisen hingeben, den Glauben und den Mut bewahren (wie aus den Versen 7 und 8 hervorgeht).

Es ist möglich, schon jetzt nach Gerechtigkeit zu dürsten (Vers 6) und in unserem Leben Raum für Gottes schöpferischen Geist, den Geist der Wahrheit, den Geist Christi zu schaffen.

Amen, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen. (Offb 22,20-21)

 

Pavel Pokorný
Synodalsenior

Jiří Schneider
Synodalkurator

Foto: Vojta Zikmund

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